14:16 Auswärtssieg gegen Absteiger TV Verl 2 – Lahme
Vorstellung im Saisonfinale (11.05.2012)
„Hinten hui, vorne pfui“ beschreibt unsere Leistung im letzten Saisonspiel in
Verl sehr präzise. In einer insgesamt sehr torarmen Partie wurde wieder einmal
deutlich, dass unsere Leistungskurve in diesem Jahr am treffendsten mit dem
Verlauf einer Achterbahn zu vergleichen ist. In der Vorwoche noch den
Verbandsligaaufsteiger in eigener Halle deutlich geschlagen, zeigten wir in
Verl wieder einmal das andere Extrem. Dabei waren die Voraussetzungen in beiden
Begegnungen die gleichen. Mit einem Blick auf die Tabelle ging es für uns um
die „goldene Ananas“, so dass wir beide Spiele absolut entspannt angehen
konnten.
Was in Hüllhorst noch glückte, sah in Verl allerdings nach Schwerstarbeit aus. Das
lag jedoch keinesfalls an der Qualität des Gegners, sondern ausschließlich an
unserer mangelhaften Chancenverwertung. Erst nach knapp sieben Minuten gelang
der erste Treffer, was jedoch nicht bedeutet, dass es bis dahin nicht bereits
zahlreiche Möglichkeiten gegeben hätte. Nach 15 gespielten Minuten erzielte
Verl dann beim 2:2 den letzten Ausgleichstreffer der Partie. Mit einer
bescheidenen 5:9 Führung wechselten wir die Seiten. Beim 9:10 gelang dem
Gastgeber im zweiten Durchgang noch einmal der Anschluss. Über 10:13 retteten
wir unseren stets knappen Vorsprung aber bis zum 14:16 Endstand über die Zeit.
Unserer guten Abwehrleistung haben wir es letztlich zu verdanken, dass wir
trotz der geringen eigenen Torausbeute als Sieger die Halle verlassen konnten.
Denn im Angriff lagen wir mit nur 16 Treffern ganze zehn Tore unter unserem
Saisondurchschnitt.
In den kommenden Wochen stehen nun erst mal etwas Erholung und die
Mannschaftsfahrt auf dem Plan.
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(Westfalenblatt, 07.05.2012)
TV Verl II - TuRa Elsen 14:16 (5:9). In keinem Spiel dieser Saison
kassierten die Elsener weniger Tore, aber auch in keiner Partie trafen sie
seltener in des Gegners Tor. Entsprechend wenig zufrieden war Trainer Nils
Klöpping mit der Leistung der zweitbesten Offensive der Liga. Erst nach sechs Minuten
fiel der erste Treffer der gesamten Partie. »Bis dahin hatten wir bereits sechs
100-prozentige Chancen, die wir alle nicht nutzen konnten«, so Klöpping.
Dagegen zeigte die Defensive eine gute Leistung. Angeführt von ihrer starken
Torfrau Melanie Kemper in ihrem letzten Spiel für die TuRa, kassierten die
Gäste bis zur Pause bei neun eigenen Toren nur fünf Gegentreffer. In Hälfte
zwei schafften es die TuRaner, ihren Vorsprung gegen die gegen den Abstieg
kämpfenden Verler über die Zeit zu retten und den TV damit in die Bezirksliga
zu werfen. Mit sieben Toren war Stefanie Wienhusen im Angriff die überragende
Spielerin.
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